Der weltgrößte Branchentreff schloss gestern in Berlin nach sechs Tagen mit einem Gesamtordervolumen von mehr als drei Milliarden Euro, wie die Veranstalter mitteilten. Bei der Messe für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik wird vor allem Ware für das Weihnachtsgeschäft geordert.
Wie im Vorjahr kamen rund 220 000 Besucher in die Messehallen am Funkturm. Die Ausstellungsfläche war mit 122 000 Quadratmetern größer als je zuvor. Die Ifa war den Angaben zufolge auch internationaler denn je: Aussteller aus 63 Ländern präsentierten ihre Neuheiten, Fachbesucher kamen aus 126 Ländern.
Zufrieden äußerten sich die Beteiligten mit dem erstmaligen Auftritt der Hausgeräte. "Die Premiere ist exzellent gelungen", sagte der Sprecher der deutschen Hausgeräte-Industrie, Miele-Chef Reinhard Zinkann. Die Branche sei mit der Ordertätigkeit zufrieden. Rainer Hecker, Aufsichtsratsvorsitzender des Ifa-Veranstalters Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik, kündigte an: "Das war keine Eintagsfliege." Hausgeräte würden auch künftig auf der Ifa präsentiert.