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| 02:50 Uhr

Freie Fahrt zwischen Eisleben und Halle-Süd

Eisleben. Der 22 Kilometer lange letzte Abschnitt der Südharzautobahn A 38 in Sachsen-Anhalt ist am Mittwoch freigegeben worden.

Zwischen der Anschlussstelle Eisleben und dem Dreieck Halle-Süd können nun die Fahrzeuge rollen. Die A 38 ist damit bis auf eine Strecke von zwölf Kilometern zwischen Bleicherode und Breitenworbis fertiggestellt. Der letzte Abschnitt hat 130 Millionen Euro gekostet.

Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) bezeichnete die A 38 als wichtige Verbindung zwischen den Räumen Halle/Leipzig und dem Rhein-Ruhr-Gebiet. Damit wachse Ost und West weiter zusammen. Ende 2009 solle die A 38 durchgängig befahrbar sein. Ministerpräsident Wolfgang Böhmer (CDU) sagte, mit der Fertigstellung sei ein wichtiger Schritt zur Komplettierung des Autobahnnetzes wie insgesamt der Infrastruktur in Sachsen-Anhalt erfolgt.

Die A 38 ist insgesamt 208 Kilometer lang, davon führen 94 Kilometer durch Sachsen-Anhalt. Nach mehrjährigem Streit über das Für und Wider der Ost-West-Verbindung zwischen der A 7 in Niedersachsen und der A 14 östlich von Leipzig war 1995 mit dem Bau begonnen worden. Rund 1,44 Milliarden Euro werden in die Verbindung investiert.

Der Bau der Westumfahrung Halle A 143 von der A 38 zur A 14 nördlich von Halle war im Januar 2007 vom Bundesverwaltungsgericht gestoppt worden. Der Naturschutzbund (Nabu) hatte gegen den Trassenverlauf geklagt, weil er durch den Bau und den Verkehr Einschnitte für die Tier- und Pflanzenwelt vor allem in Salzmünde und Brachwitz befürchtet. ddp.djn/sha