"Ich gehe davon aus, dass der Konzern unsere profitabel arbeitende Firma mit 65 Beschäftigten im Verlauf dieses Jahres stilllegen wird", sagte Betriebsleiter Karl-Heinz Arndt gestern. Der Schritt sei von den Franzosen mit einem Programm zur Restrukturierung und Kostensenkung sowie der Konzentration auf große Standorte begründet worden.
Potain habe erklärt, nur so könne in der weltweit rückläufigen Baukonjunktur die Zukunft der Gruppe gesichert werden. Vom Aus für Arneburg wären zahlreiche Zulieferer in der strukturschwachen Region betroffen. Arndt sagte, Potain bereite bis zum Sommer die Übernahme der erfolgreichen Produktpalette durch Werke in Frankreich (Moulins und La Clayette) vor. Derzeit lägen über 30 Bestellungen für Turmdrehkräne vor, betonte die Betriebsratschefin Simone Nitsche. Die Belegschaft verstehe nicht, warum eine profitable Firma ins Aus gefahren werde. (dpa/rb)