Nach monatelangen Verhandlungen erhöht EDF sein Angebot für das Unternehmen nochmals leicht auf rund 15,6 Milliarden Euro, wie der Konzern gestern in Paris mitteilte. Die Führung von British Energy stimmte demnach der Übernahme zu, ebenso wichtige Großaktionäre, darunter die britische Regierung. EDF erhält damit wie in Frankreich im Vereinigten Königreich praktisch ein Monopol als Anbieter von Atomenergie und wird auch größter Stromproduzent. British Energy betreibt acht der zehn britischen Atommeiler und deckt auf der Insel ein Fünftel des Strombedarfs. Die britische Regierung hat beschlossen, wieder verstärkt auf den Ausbau der Kernkraft zu setzen. Grund sind die steigenden Preise für Kohle und Öl. AFP/rb