Höhe von rund 38 000 Euro auszahlen, wie vzbv-Sprecher Christian Fronczak gestern berichtete.
Damit machte der Dachverband der Verbraucherzentralen erstmals von einem neuen Klagerecht Gebrauch. Seit Anfang 2002 können Verbraucherverbände stellvertretend für Bürger Geldforderungen einklagen.
Im konkreten Fall hatte eine Verbraucherin per Post eine Gewinnzusage über 38 298,96 Euro erhalten, den eingeforderten Gewinn aber nie bekommen. Nach dem Urteil der Richter vermittelte das Unternehmen Gut & Günstig mit der Formulierung "Hiermit teilen wir Ihnen mit, dass Sie auszahlungsberechtigt sind" den Eindruck, die Frau habe tatsächlich Anspruch auf den Gewinn.
Der Bundesverband der Verbraucherzentralen erhofft sich nach Fronczaks Worten von dem Urteil eine abschreckende Wirkung, die Bürgern Gewinne vorgaukeln, in Wirklichkeit aber nur Waren verkaufen wollen - oft über teure 0190er-Nummern. (afp/rb)