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| 01:31 Uhr

Fiat-Chef will nun doch alle vier deutschen Opel-Werke erhalten

Berlin. Fiat-Chef Sergio Marchionne will nach einem Einstieg beim angeschlagenen Autobauer Opel nun doch alle vier Werke in Deutschland erhalten, sich aber von Mitarbeitern trennen. Das erklärte er in einem Zeitungsinterview. dpa/ck

Das Bundeswirtschaftsministerium begrüßte es am Dienstag, dass Marchionne jetzt den Fortbestand aller vier Opel-Standorte garantieren könne. Wann der Autozulieferer Magna als weiterer Opel-Interessent sein detailliertes Konzept für einen Einstieg vorlegt, bleibt unterdessen weiter offen. Magna bestätigte sein Interesse an einer Partnerschaft mit Opel. Magna-Chef Frank Stronach sagte einer kanadischen Zeitung, sein Konzern wolle sich an Opel definitiv mit weniger als 20 Prozent beteiligen. Zu möglichen Partnern für das Magna-Angebot äußerte sich Stronach nicht. Spekulationen zufolge könnten sich der russische Autobauer GAS, der mit Magna verbunden ist, mit der staatlichen russischen Sberbank an Opel beteiligen. Nach Einschätzung von Gennadi Suchanow von der Moskauer Investmentbank Troika Dialog ist dies wenig wahrscheinlich. GAS kämpfe ums Überleben. Sberbank verweigert bislang jeden Kommentar. GAS dementierte erneut, Opel-Pläne zu haben. dpa/ck