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| 10:24 Uhr

Menlo Park
Facebook führt Widerspruchsrecht bei Beiträgen ein

Menlo Park. Facebook wird Nutzern erstmals die Möglichkeit geben, der Löschung ihrer Beiträge durch das Online-Netzwerk zu widersprechen. Die Funktion soll bis Jahresende weltweit für Löschgründe wie Nacktheit, Hassbotschaften und Gewaltdarstellung eingeführt werden. Weitere Kategorien sollen folgen. Die Beschwerden würden binnen 24 Stunden geprüft, erklärte Facebook. Das Online-Netzwerk veröffentlichte auch eine Version seiner sogenannten Gemeinschaftsstandards mit mehr Details dazu, welche Inhalte nicht erlaubt sind.

Facebook wird Nutzern erstmals die Möglichkeit geben, der Löschung ihrer Beiträge durch das Online-Netzwerk zu widersprechen. Die Funktion soll bis Jahresende weltweit für Löschgründe wie Nacktheit, Hassbotschaften und Gewaltdarstellung eingeführt werden. Weitere Kategorien sollen folgen. Die Beschwerden würden binnen 24 Stunden geprüft, erklärte Facebook. Das Online-Netzwerk veröffentlichte auch eine Version seiner sogenannten Gemeinschaftsstandards mit mehr Details dazu, welche Inhalte nicht erlaubt sind.

Die Formulierungen folgten dabei eng den internen Richtlinien, nach denen die Prüfer beim Löschen gemeldeter Beiträge vorgehen, betonte Facebook-Managerin Siobhan Cummiskey. "Wir haben einige Details zurückgehalten, weil wir nicht wollen, dass Leute das System austricksen können", schränkte sie zugleich ein. Diese ausführliche öffentliche Version der Benimmregeln solle stets zusammen mit den internen Richtlinien aktualisiert werden.

In der Vergangenheit hatte es immer wieder Kontroversen um von Facebook entfernte Beiträge gegeben, zum Beispiel bei der berühmten Fotografie aus dem Vietnam-Krieg, in der ein unbekleidetes Mädchen bei einem amerikanischen Napalm-Angriff zu sehen ist. Die Löschentscheidungen wurden in diesen Fällen oft erst nach öffentlicher Kritik rückgängig gemacht.

(dpa)