Der Reifenhersteller nahm die Anlage mit einer Leistung von 250 Kilowatt in Betrieb.
Baden-Württembergs Wirtschaftsminister Walter Döring (FDP) bezeichnete die Brennstoffzellentechnik als "Schlüsselbaustein eines zukünftigen Energiesystems". Die Anlage wird von einem Konsortium aus den Unternehmen Energie Baden-Württemberg (EnBW), den Michelin Reifenwerken, den Stadtwerken Karlsruhe und der DaimlerChrysler-Tochter MTU betrieben. Das Bundeswirtschaftsministerium unterstützt das 3,6-Millionen-Euro-Projekt zu 50 Prozent aus Mitteln des Zukunfts- und Investitionsprogramms.
Im Michelin-Werk erzeugt die Brennstoffzelle neben elektrischem Strom 200 Grad Celsius heißen Dampf, der direkt zur Vulkanisation von Lkw-Reifen verwendet wird. Der Reifenhersteller Michelin eigne sich für den mehrjährigen Testbetrieb der Brennstoffzelle vor allem deshalb, weil das Werk im Dreischichtbetrieb produziere und kontinuierlich Dampf benötige, erläuterte die EnBW. (ddp.vwd/rb)