Ende September war eine Einigung zwischen den großen Gasversorgern und dem Kartellamt am Widerstand von Eon Ruhrgas gescheitert. Die Behörde kündigte daraufhin einen Gang vor Gericht an.
Im Zuge einer bereits angekündigten freiwilligen Selbstverpflichtung erklärte sich Eon Ruhrgas nun bereit, ab sofort neue Verträge nur noch über zwei bis vier Jahre statt wie bisher bis zu 20 Jahre abzuschließen. Voraussetzung für die kürzeren Verträge sei, dass hierdurch mehr als 80 Prozent beziehungsweise zwischen 50 und 80 Prozent des Bedarfs eines Kunden abgedeckt werden. Für kommunale Versorger, die nur bis zur Hälfte ihres Gasbedarfs von Eon Ruhrgas beziehen, sollen Vertragslaufzeiten von mehr als vier Jahren möglich sein. (AFP/sm)