Das Gas steht dann an windarmen Tagen zum Heizen von Wohnungen, Befüllen von Gas-Fahrzeugen oder zur Stromerzeugung bereit, wie das Wirtschaftsministerium in Potsdam mitteilte. Somit können Schwankungen der Stromerzeugung ausgeglichen werden. Das Elektrolyse-Kraftwerk soll eine elektrische Leistung von zwei Megawatt (MW) haben und stündlich 360 Kubikmeter Wasserstoff erzeugen.

Die erste derartige Pilotanlage Brandenburgs ist seit einem Jahr bei Prenzlau (Uckermark) am Netz. Das Hybridkraftwerk der Enertrag AG mit einer Leistung von sechs MW erzeugt Strom aus Wind und Biogas. Wenn viel überschüssiger Wind weht, wird daraus Wasserstoff produziert. Er wird bei Flaute zur Stromproduktion genutzt.