Der Umsatz schrumpfte von 3,69 Milliarden Euro auf 3,18 Milliarden Euro.Die deutsche Tochter des Schweizer Konzerns sieht sich dennoch gerüstet: "Wir liegen in einem schwierigen Umfeld auf Kurs", sagte der Vorstandsvorsitzende Peter Smits. Die wachsende Bedeutung des Klimaschutzes und die Nachfrage nach energieeffizienten Technologien böten Möglichkeiten zum Ausbau des Geschäfts.Einen Anstieg konnte ABB bei den Großaufträgen mit einem Volumen von mehr als 15 Millionen US-Dollar verbuchen. Der Geschäftsbereich Energietechnik-Systeme lieferte drei Umspannwerke nach Kuwait. Weltweit investiert der Konzern hier mehr als eine Milliarde US-Dollar. Beteiligt war ABB unter anderem beim Bau eines der weltweit größten Offshore-Windparks in der Nordsee, der im vergangenen Geschäftsjahr in Betrieb genommen wurde. Zudem arbeitet das Unternehmen am Projekt Desertec mit, das bis 2050 Solarstrom aus Nordafrika nach Europa bringen will. ABB ist nach eigenen Angaben führend in der Energie- und Automationstechnik. Die Unternehmen der ABB-Gruppe sind in rund 100 Ländern tätig und haben etwa 11 7000 Beschäftigte, davon 10 600 Menschen in Deutschland. dpa/eb