(dpa/roe) Das Stahlwerk von ArcelorMittal in Eisenhüttenstadt bleibt neben dem Flachstahlwerk in Bremen als eigenständiger Standort des Konzerns erhalten. „Eine Fusion der beiden Unternehmen wird nicht weiterverfolgt“, teilte das Unternehmen am Freitag nach einer Sitzung des Aufsichtsrats mit. Vom 1. Mai an soll aber der Vorstandschef von ArcelorMittal Bremen diese Funktion auch für das Werk in Eisenhüttenstadt übernehmen. „Mit dieser Entscheidung werden beide Standorte näher zusammengeführt“, erklärte der Vorstandschef von ArcelorMittal Europe – Flat Products, Geert Van Poelvoorde. „Als Belegschaft haben wir geschlossen gezeigt, dass wir für unseren Standort kämpfen“, sagte Holger Wachsmann, Betriebsratsvorsitzender des Werks in Eisenhüttenstadt. In dem Werk arbeiten 2700 Arbeiter in fünf Schichten.

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