Um die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens zu verbessern und den Umstrukturierungsprozess zu unterstützen, müssten auch die Personalkosten gesenkt werden, sagte Bayer-Personalvorstand Richard Pott gestern in Leverkusen. Das Unternehmen hatte angekündigt, bis 2005 rund 12 000 von insgesamt rund 123 000 Arbeitsplätzen in den Teilkonzernen und Tochterunternehmen zu streichen. In der Bayer AG sollen im gleichen Zeitraum etwa 5200 von derzeit 35 000 Stellen entfallen.
Bayer will Qualifizierungsmaßnahmen anbieten, hieß es. Eine Informationskampagne soll für Teilzeitarbeit werben und die Beschäftigten über den gesetzlichen Anspruch auf Reduzierung der Arbeitszeit aufklären. Mehrarbeit soll vermieden und der Einsatz von Fremdfirmen grundsätzlich überprüft werden, erklärte ein Sprecher. (ddp.vwd/sm)