Dann sollen rund 60 Millionen Dosen das Werk verlassen, sagte Geschäftsführer Peter Schu gestern beim Richtfest für die Erweiterungsbauten.
In Dresden wird der Grippe-Impfstoff "Influsplit" (international: Fluarix) hergestellt. 170 weitere Arbeitsplätze entstehen. In dem vor knapp 100 Jahren gegründeten Werk sind in der Hochsaison 450 Mitarbeiter in drei Schichten tätig. Traditionell wird im Frühjahr für die Nordhalbkugel und im Herbst für die Südhalbkugel produziert.
In Dresden ist nach den Angaben von Wissenschaftlern ein neuartiges Herstellungsverfahren entwickelt worden. Auf dessen Grundlage wurde ein Prototyp-Impfstoff gegen das Vogelgrippe-Virus H5N1 entwickelt. Er soll zu einer schnelleren Impfstoffproduktion führen, falls sich aus dem Vogelgrippevirus ein für Menschen hochgefährlicher Erreger entwickelt.
Klinische Studien zur Wirksamkeit des Mittels sind nach Unternehmensangaben in Deutschland und Belgien gestartet worden. Vorläufige Ergebnisse werden im dritten Quartal erwartet. (dpa/pk)