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| 01:06 Uhr

Dresden bester Standort im Osten

Berlin.. München ist einer Studie zufolge die Stadt mit den besten Wirtschaftspers-pektiven in Deutschland. Auf den Plätzen dahinter folgen Stuttgart, Düsseldorf und Hamburg.

Das ergab eine Untersuchung, die das Bad Homburger Wirtschaftsforschungsinstituts Feri im Auftrag der Zeitschrift "Capital" ausführte und deren Ergebnisse gestern veröffentlicht wurden.
Das Institut hat für die 60 wichtigsten deutschen Städte neben den Wachstumsaussichten zwischen 2002 und 2011 auch Perspektiven für Beschäftigung, Bevölkerungszahl und Kaufkraft untersucht.
Demnach bleiben die Städte Hoffnungsträger im Kampf gegen die Wirtschaftsflaute. Während das durchschnittliche Wirtschaftswachstum der Städte im Prognosezeitraum bei 18,9 Prozent liege, sei die Rate mit durchschnittlich 14,3 Prozent im übrigen Bundesgebiet deutlich niedriger. Dabei gibt es große regionale Unterschiede: Für München erwarten die Experten bis 2011 ein Plus bei der Wirtschaftsleistung um 25 Prozent, beim Schlusslicht Schwerin sind es lediglich sieben Prozent.
Berlin konnte mit Rang 32 bei der Studie lediglich einen Platz im Mittelfeld belegen - hinter Bielefeld und vor Ludwigshafen. Besser schnitt die Bankenmetropole Frankfurt ab, die Platz sieben belegte.
Vor allem einige ostdeutsche Städte hätten gegenüber der vorangegangenen Studie im Januar 2003 Boden gut gemacht. So verbesserte sich Leipzig von Rang 43 auf Platz 19, Dresden gelangte auf Platz 14 nach Platz 34 beim letzten Mal und war damit beste ostdeutsche Stadt. Zu den vier Top-Aufsteigern, die laut der aktuellen Studie alle aus Ostdeutschland kommen, zählen auch Jena und Potsdam. Jena steigt von Platz 41 auf Rang 21 und Potsdam von Platz 45 auf Rang 30. Allerdings sind auch die letzten fünf Plätze der Rangliste mit ostdeutschen Städten besetzt: mit Magdeburg, Rostock, Chemnitz, Halle und Schwerin.
Deutlich schlechter als noch beim letzten Test schlug sich zudem die Region Rhein-Ruhr: Essen hat mit einem Abstieg um 21 Plätze auf Rang 34 die steilste Talfahrt hinter sich, hieß es. (dpa/rb)