Gesunken ist auch die Zahl der durchschnittlich geleisteten Arbeitsstunden je Erwerbstätigen. Vorläufige Berechnungen des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung ergeben ein Absinken dieses Wertes um 0,4 Prozent auf 365 Stunden im Vergleich zum Vorjahr. Ausschlaggebend dafür ist der anhaltende Anstieg der Teilzeitbeschäftigung. Dadurch hat sich auch das gesamtwirtschaftliche Arbeitsvolumen (Produkt aus Erwerbstätigenzahl und Arbeitszeit) um 1,3 Prozent auf 14,18 Milliarden Stunden verringert.
Vor allem im produzierenden Bereich (minus 2,4 Prozent) einschließlich dem Baugewerbe (minus 6,6 Prozent) habe sich der Personalabbau fortgesetzt, betonten die Statistiker. Im Dienstleistungsgewerbe sei die Beschäftigungsexpansion fast zum Stillstand gekommen. In der Land- und Forstwirtschaft hätten 0,9 Prozent weniger Beschäftigte gearbeitet. Im Dienstleistungsbereich habe die Beschäftigtenzahl lediglich um 0,1 Prozent zugenommen. (ddp.vwd/rb)