Für den einen ist es Horror, für den anderen längst Routine: Die Steuererklärung für 2018 wird fällig. In diesem Jahr ist dafür erstmals zwei Monate länger Zeit. Die Frist nicht zu versäumen, ist der erste Steuerspartipp der heute startenden LR-Ratgeber-Serie zur Steuererklärung 2018. Denn die Finanzämter greifen ab diesem Jahr härter durch. „Wenn die Steuererklärung nicht fristgemäß eingereicht werden kann, werden für jeden Monat der Fristüberschreitung mindestens 25 Euro Verspätungszuschlag fällig“, sagt Uwe Rauhöft, Geschäftsführer des Bundesverbandes der Lohnsteuerhilfevereine.

Auf die bisherigen Fristen, insbesondere den 31. Mai, hatten sich Brandenburger und Sachsen eingespielt. „Die Einkommensteuererklärungen für 2017 wurden überwiegend fristgerecht eingereicht“, sagt Sandra Jäschke, Sprecherin von Sachsens Finanzminister Matthias Haß (CDU). Dabei nutzten immer mehr den digitalen Weg: Zwei von drei Einkommensteuererklärungen (knapp 67 Prozent) wurden 2017 bereits elektronisch eingereicht.

 Ähnliches Bild In Brandenburg: „Mehr als 65 Prozent aller bis Ende 2018 bearbeiteten Einkommensteuererklärungen wurden elektronisch abgegeben“, sagt Ingrid Mattern, Sprecherin von Brandenburgs Finanzminister Christian Görke (Die Linke). Bis 31. Dezember 2018 hatten 89,01 Prozent aller steuerpflichtigen Arbeitnehmer in Brandenburg ihre Steuererklärung abgegeben. Sie holten sich im Schnitt 1463 Euro zurück, einschließlich Erstattungen aus Vorjahren. Sachsens Arbeitnehmer bekamen durchschnittlich 466 Euro erstattet.

Zum ersten Teil der RUNDSCHAU-Serie Steuern sparen.