2001 seien es noch mehr als 54 Prozent gewesen, im Schnitt von 1997 bis 2000 sogar knapp 60 Prozent. Besonders stark war der Innovations-Rückgang bei Großunternehmen mit mehr als 1000 Beschäftigten.
Als Hauptursachen für den Rückgang nennt das Institut Geldmangel der Firmen wegen der anhaltenden Wirtschaftsflaute, zu geringe Renditen durch technische Neuerungen und übermäßig viel Bürokratie in Deutschland. Bei einer Fortsetzung der Entwicklung müssten manche Firmen um ihre Wettbewerbsfähigkeit fürchten, stellt das ifo Institut fest.
Insgesamt sank der Anteil von Industrieprodukten, die am Anfang ihres Lebenszyklus stehen, von 2001 auf 2002 um rund elf Prozent. Der Saldo aus neuen Produkten und solchen am Ende ihres Lebenszyklus' fiel 2002 auf den schlechtesten Stand seit 1982. Ein weiteres Problem sieht das ifo darin, dass immer mehr Innovationen nur alte Produkte ersetzen oder ergänzen. Die meisten Ideen für Innovationen entstehen laut ifo als Reaktionen auf Kundenwünsche. (dpa/rb)