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| 01:00 Uhr

Deutschland verliert bei Investoren

Paris.. Der Kapitalfluss mit dem Ausland ist für Deutschland im vergangenen Jahr umgekippt: Nach einem Positiv-Saldo von 27 Milliarden Dollar 2003 seien 2004 in der Bilanz 39 Milliarden Dollar ins Ausland abgeflossen, teilte die Organisation für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

(OECD) gestern mit. Die OECD stellte auch für Frankreich, die zweitgrößte europäische Volkswirtschaft, einen Rückgang der ausländischen Investitionen fest, der aber weniger drastisch ausfiel. Der Kapitalzufluss halbierte sich praktisch von 43 Milliarden Dollar im Jahr 2003 auf nur noch 24 Milliarden Dollar im vergangenen Jahr.
Insgesamt gingen die ausländischen Direktinvestitionen in die 30 OECD-Staaten im vergangenen Jahr dem Bericht zufolge um 11,3 Prozent auf 407 Milliarden Dollar zurück. Dagegen erhöhten sich die Investitionen der OECD-Staaten in anderen Länder um 12,6 Prozent auf 668 Milliarden Dollar. Den größten Anteil daran hatten die USA mit Investitionen von 252 Milliarden Dollar. (dpa/pk)