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| 15:44 Uhr

Mehr Geld für Beschäftigte
Verdi-Mitglieder billigen Post-Tarifvertrag

Briefträger in Düsseldorf (Archiv).
Briefträger in Düsseldorf (Archiv).
Berlin. Der Tarifabschluss bei der Post ist unter Dach und Fach. Die Verdi-Mitglieder haben das Angebot des Unternehmens angenommen. Die rund 130.000 Tarifbeschäftigten erhalten damit in zwei Schritten mehr Geld.

Der Tarifabschluss bei der Post ist unter Dach und Fach. Die Verdi-Mitglieder haben das Angebot des Unternehmens angenommen. Die rund 130.000 Tarifbeschäftigten erhalten damit in zwei Schritten mehr Geld.

Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi nahm am Dienstag das Angebot an, das vom Unternehmen Ende Februar vorgelegt worden war. Rund zwei Drittel der an einer Befragung teilgenommenen Gewerkschaftsmitglieder hätten zugestimmt, teilten die Arbeitnehmervertreter mit. Demnach stimmten von den mehr als 50.000 Verdi-Mitgliedern knapp 68 Prozent für die Annahme des Tarifabschlusses.

Die 130.000 Tarifbeschäftigten bekommen laut der Gewerkschaft durch den Vertrag mit einer Laufzeit von 28 Monaten zum 1. Oktober drei Prozent mehr Geld, ein Jahr später steigen die Löhne um weitere 2,1 Prozent. Rückwirkend erhalten die Beschäftigten für April eine Einmalzahlung von 250 Euro.

Die Beschäftigten können sich statt für die Lohnerhöhung auch für zusätzliche freie Zeit entscheiden. Für die Erhöhung um drei Prozent stehen ihnen laut der Gewerkschaft 60 Stunden "Entlastungszeit" zur Verfügung, für die Anhebung um 2,1 Prozent 42 Stunden.

Die stellvertretende Verdi-Vorsitzende Andrea Kocsis zeigte sich erfreut über das Votum. Das Ergebnis zeige aber auch, "dass nicht alle zufrieden sind". Die Gewerkschaft war mit einer Forderung nach sechs Prozent mehr Lohn bei einer Laufzeit von zwölf Monaten in die Verhandlungen gegangen. Vor dem Angebot der Post machte Verdi mit Warnstreiks Druck.

(wer)