Ein Krieg könne die Nachfrage in der Region destabilisieren und das Exportgeschäft beeinträchtigen. Vor allem die Vereinigten Arabischen Emirate, Katar und Iran seien Kunden des deutschen Chemieanlagenbaus.
In den Ölförderländern ver-stärke sich der Trend, nicht nur Öl und Gas zu fördern, sondern es gleich an Ort und Stelle zu Chemie-Grundprodukten zu verarbeiten, sagte Belloni, Sprecher der Großanlagenbauer im Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau. Zahlreiche Anlagen für die Herstellung von Olefin, Polyolefin oder Methanol seien bereits geordert worden. Positive Auftragsentwicklungen verzeichneten die deutschen Chemie-Anlagenbauer sonst nur noch aus Osteuropa. (dpa/rb)