Nach RUNDSCHAU-Informationen hat die Vergabekammer Magdeburg gestern die Annahme des Einspruchsantrages der Connex Regiobahn GmbH gegen diese langfristige Vereinbarung abgelehnt.
„Für uns ist das eine Niederlage“, räumte Hans Leister, Geschäftsführer der Connex Regiobahn, gegenüber der RUNDSCHAU ein. „Die Begründung der Vergabekammer, wir wären vorher mit dem Vertrag einverstanden gewesen, ist für uns nicht nachvollziehbar. Aber für unseren Einspruch gegen den Verkehrsvertrag zwischen Brandenburg und der Deutschen Bahn ist diese Angelegenheit unerheblich.“ Ein Spruch der Brandenburger Vergabekammer wird Ende Februar erwartet.
Die für Sachsen-Anhalt zuständige Bahnsprecherin Erika Frost rechnet nun mit der schnellen Unterzeichnung des Verkehrsvertrages über eine Laufzeit von zwölf Jahren. Wie es hieß, sollen während der Vertragslaufzeit rund 40 Prozent der Leistungen im anhaltischen Regionalverkehr ausgeschrieben werden. Noch 2003 wird mit dem Nordharznetz begonnen. (Eig. Ber./mü)