Darüber hinaus seien im November vergangenen Jahres 15 Prozent Ausbildungsplätze weniger gemeldet worden als im Vorjahr.
Besonders starke Einbrüche habe es in den Informationstechnologien, im öffentlichen Dienst und im Handwerk gegeben, betonte DGB-Vorstandsmitglied Ingrid Sehrbrock. Weniger als die Hälfte der Bewerber habe eine betriebliche Ausbildung bekommen. Nach Erhebungen des Bundesinstituts für Berufsbildung und der Bundesanstalt für Arbeit sei dieser Anteil von 51,9 Prozent im Jahr 2000 auf 48,9 Prozent im Jahr 2002 gefallen. "Die Arbeitgeber haben ihre Zusagen aus dem Bündnis für Arbeit gebrochen", sagte Sehrbrock.
Auch das krisengeschüttelte Baugewerbe meldete rückläufige Zahlen. Nach Informationen des Zentralverbandes Deutsches Baugewerbe vom selben Tag verringerte sich die Zahl der Lehrlinge 2002 in den alten Bundesländern um 13,3 Prozent auf 34 251 und in den neuen Bundesländern um 27,2 Prozent auf 9546. (ddp.vwd/rb)