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| 10:00 Uhr

Frankfurt
"Cum-cum"-Affäre: Dekabank legt 64 Millionen zurück

Frankfurt. In der "Cum-Cum"-Affäre um Steuertricks mit Dividendenpapieren trifft die Dekabank Vorsorge für mögliche Straf- und Steuernachzahlungen. Das Wertpapierhaus der Sparkassen legte dafür 64 Millionen Euro beiseite. Deka-Finanzchef Matthias Danne betonte, es handele sich nicht um eine Rückstellung, sondern um eine sogenannte Eventualverbindlichkeit; die Wahrscheinlichkeit, dass die Deka die Summe zahlen müsse, liege unter 50 Prozent. Bei "Cum-Cum"-Transaktionen reichten ausländische Anleger ihre Aktien kurz vor dem Dividendenstichtag an deutsche Banken oder Fonds weiter, die anders als sie keine Kapitalertragsteuer auf die Dividende zahlen mussten.

In der "Cum-Cum"-Affäre um Steuertricks mit Dividendenpapieren trifft die Dekabank Vorsorge für mögliche Straf- und Steuernachzahlungen. Das Wertpapierhaus der Sparkassen legte dafür 64 Millionen Euro beiseite. Deka-Finanzchef Matthias Danne betonte, es handele sich nicht um eine Rückstellung, sondern um eine sogenannte Eventualverbindlichkeit; die Wahrscheinlichkeit, dass die Deka die Summe zahlen müsse, liege unter 50 Prozent. Bei "Cum-Cum"-Transaktionen reichten ausländische Anleger ihre Aktien kurz vor dem Dividendenstichtag an deutsche Banken oder Fonds weiter, die anders als sie keine Kapitalertragsteuer auf die Dividende zahlen mussten.

Nach dem Stichtag bekamen sie die Papiere zurück, als "Belohnung" erhielten die Inländer einen Teil der Dividende. Solche Transaktionen galten bis vor kurzem meist als legales Steuerschlupfloch. Doch das Finanzministerium hält "Cum-Cum"-Geschäfte nun in den meisten Fällen für rechtswidrig. Damit würden zumindest Strafzinsen für die Jahre 2013 bis 2015 fällig.

(rtr)