Das Unternehmen sei das weltweit Erste, das mit der Produktion dieser Energieträger in Serie geht, sagte Conti-Chef Karl-Thomas Neumann gestern. Die etwa 25 Kilogramm schwere Batterie wurde in Berlin entwickelt. Pro Jahr sollen in Nürnberg bis zu 15 000 Batterien hergestellt werden.

Nach Angaben des Unternehmens können die Lithium-Ionen-Batterien mehr Energie speichern als die derzeit noch in Hybridfahrzeugen eingesetzten Systeme. Aufgeladen wird die Batterie hauptsächlich mit Bremsenergie. Die Lithium-Ionen-Akkus sollen laut Neumann unter anderem für den Hybrid-Motor eines Modells der Mercedes S-Klasse eingesetzt werden, das Mitte 2009 auf den Markt kommt.

Bei der Produktion der Batterien werde auch Know-how der Schaeffler-Gruppe genutzt, die rund die Hälfte der Conti-Aktien übernehmen will. "Zusammen werden wir zum herausragenden Anbieter werden", sagte Neumann. Er rechne damit, dass 2012 weltweit rund zwei Millionen Autos mit Elektro- oder Hybrid-Motoren auf den Straßen unterwegs sein werden. dpa/rb