. "Wir sind so stark gewachsen wie im erfolgreichen Vorjahr. Gründe für diese positive Entwicklung sind die verstärkte Kreditnachfrage und die Nachfrage nach Wertpapieren", sagt Sven Faber, Niederlassungsleiter Privatkunden der Commerzbank Cottbus.

In den ersten sechs Monaten des Jahres sei die Nachfrage nach Ratenkrediten auf 6,1 Millionen Euro (Vorjahreszeitraum 4,4 Millionen Euro) gestiegen. "Das Plus von 36 Prozent zeigt, dass immer mehr Kunden die Mini-Zinsen für Anschaffungen nutzen", erläutert Faber.

Im Wertpapiergeschäft hätten die Filialen im Vergleich zum Vorjahr eine Verdoppelung der Anlagegelder verzeichnet. "Kunden haben die Börsenturbulenzen zu Jahresbeginn und die Brexit-Debatte für Investitionen genutzt, sind von der Sparanlage auf das Wertpapiergeschäft umgestiegen und haben so mehr als 9,5 Millionen Euro neu angelegt", berichtet Faber. Im vergleichbaren Vorjahreszeitraum waren es 4,5 Millionen Euro. "Die niedrigen Zinsen werden das Verhalten der Anleger weiter verändern. Wertpapiere sind das neue Sparbuch." Zu angekündigten Filialschließungen von Wettbewerbern betont Faber: "Die Commerzbank bleibt vor Ort präsent, weil die meisten Kunden Wert auf persönliche Gespräche vor Ort legen."