Neben dem Außenhandel erhielten demnach auch die binnenwirtschaftlichen Auftriebskräfte im ersten Halbjahr zusätzliche Impulse. Damit habe der Aufschwung erheblich an Breite gewonnen und sich gefestigt. Das Geschäftsklima in der Wirtschaft sei weiterhin positiv.

Dem Ministerium zufolge dürften die privaten Konsumausgaben nach der spürbaren Belebung im zweiten Quartal weiter zunehmen. Zu den Risiken für die konjunkturelle Entwicklung zählten demnach die weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen wie die Finanz- und Staatsschuldenkrise sowie erhöhte konjunkturelle Risiken in einigen Ländern.

Zuvor hatte die Bundesbank in ihrem Monatsbericht mitgeteilt, dass die deutsche Industrieproduktion im vierten Quartal weiter zulegen werde. “Kräftig expandierende Auslandsaufträge und die hohen Exporterwartungen sprechen dafür, dass die Industrie ihre Erzeugung weiter steigern kann„, hieß es. Darüber hinaus rechnet die Bundesbank mit Impulsen aus der Binnenwirtschaft. Das Umsatzplus im Einzelhandel, steigende private Pkw-Zulassungen und die Stimmungslage der Haushalte deuteten auf eine Belebung des privaten Verbrauchs hin. dapd/eb