Das Bundeswirtschaftsministerium will den Aufbau einer Batteriezellfertigung in Deutschland mit Vorschüssen, Krediten, Garantien oder Zuschüssen fördern. Das berichtet das „Handelsblatt“ unter Berufung auf eine Bekanntmachung, die am Freitag im Bundesanzeiger veröffentlicht werden soll. Unternehmen, die sich mit einem Projekt um Fördermittel bewerben wollen, haben demnach bis zum 15. März Zeit, Projektskizzen einzureichen.

Möglich sei eine Förderung „bis zur ersten gewerblichen Nutzung“, berichtet das „Handelsblatt“. Geförderte Projekte müssten die gesamte Wertschöpfung der Batteriezellfertigung abbilden, „von der Gewinnung der Ressourcen und den Elektroden-Materialien über die eigentliche Batteriezellproduktion bis zur Integration der Zellen und der nachhaltigen und umweltverträglichen Wiederverwendung und Entsorgung“.

Um gefördetr zu weden, muss ein Konsortium Unternehmen aus mindestens zwei Mitgliedstaaten der EU enthalten. Standort des Vorhabens muss Deutschland sein.

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) wirbt seit Monaten für den Aufbau einer Batteriezellenfertigung in Deutschland und hat dabei auch die Lausitz als Standort genannt. Er ist bereit, entsprechende Projekte mit insgesamt einer Milliarde Euro zu fördern.

In der Lausitz herrscht große Skepsis, was die Ansiedlung einer solchen Batteriefabrik angeht. Das hat eine Tagung in Cottbus am Donnerstag ergeben. Unter anderem fehlt es, sofort verfügbaren und ausreichend großen Gewerbeflächen.

Cottbus