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| 14:53 Uhr

Bundeskasse profitiert von Brandenburger Ländereien

Berlin. Rund 16 700 Hektar Fläche hat die BVVG Bodenverwertungs- und -verwaltungs GmbH im Land Brandenburg im vergangenen Jahr verkauft. Dabei erzielten die Niederlassungen Brandenburg/Berlin und Cottbus Erlöse von rund 116 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Dienstag auf seiner Bilanz-Pressekonferenz in Berlin berichtete. dpa/sm

Die Einnahmen gehen an den Bund.

Unter den verkauften Arealen waren 11 000 Hektar Acker- und Grünland, von denen knapp die Hälfte zu begünstigten Preisen an Alteigentümer ging. Grundlage dafür ist ein entsprechendes Gesetz. Die BVVG privatisiert seit 1992 in Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Sachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen ehemals volkseigene land- und forstwirtschaftliche Flächen.

Im vergangenen Jahr verkauften die beiden Niederlassungen in Brandenburg den Angaben zufolge Acker- und Grünland zum Verkehrswert von durchschnittlich 9769 Euro je Hektar. Das sind neun Prozent mehr als im Jahr 2011, hieß es in der Mitteilung. Im Vergleich dazu kostete in Westdeutschland ein Hektar Acker- und Grünland etwa das Doppelte.

In diesem Jahr wollen die beiden Niederlassungen 9400 Hektar Acker- und Grünland und rund 5800 Hektar Wald verkaufen. Dadurch sollen rund 98 Millionen Euro erwirtschaftet werden.