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| 14:18 Uhr

Brutto-Netto-Rechner
Brutto-Netto-Rechner: Mehr durch geschickte Steueroptimierung

Lohnsteuer und Sozialabgaben sind für fast alle Arbeitnehmer ein Ärgernis. Und es wird größer, je weniger Netto vom Brutto bleibt. Sind es wirklich nur die Fahrkosten zur Arbeitsstelle die man steuerlich geltend machen kann? Oder die Arbeitskleidung? Oder Fortbildungskosten?

Was viele Leute nicht wissen: Es gibt eine ganze Reihe von Optimierungsmöglichkeiten, die wir Ihnen nun vorstellen. Und unser Brutto-Netto-Rechner zeigt sie Ihnen auf.

Mit so viel Netto können Sie rechnen

Der erste Schritt, den Sie mit unseren Rechner erledigen können, ist sehr einfach. Gerade wenn Ihnen ein neuer Job angeboten wird mit einem festen Brutto-Monatsgehalt: Für Sie ist doch wichtig, was am Ende netto rauskommt.Sie geben also ein:

  • monatliches Bruttogehalt
  • Steuerklasse
  • Anzahl der Kinderfreibeträge
  • Kirchensteuer ja oder nein
  • Krankenversicherung – gesetzlich oder privat
  • Rentenversicherung – ja oder nein
  • Arbeitslosenversicherung – ja oder nein

Schließlich müssen Sie auch noch sagen, wo Ihr Arbeitsplatz ist. Warum das, werden Sie vielleicht jetzt fragen. Das hängt mit der Höhe der Kirchensteuer zusammen. In einigen eher katholisch geprägten Bundesländern wie Bayern und Baden-Württemberg beträgt sie acht Prozent der Einkommensteuer. In den nördlich und östlich gelegenen, evangelisch geprägten Ländern beträgt sie hingegen neun Prozent der Einkommensteuer.

Wenn Sie dies eingegeben haben, zeigt Ihnen unser Rechner neben dem Bruttogehalt, was davon abgezogen wird, um das Nettogehalt zu bekommen. Sie sehen die Höhe von:

  • Lohnsteuer
  • Solidaritätszuschlag
  • Kirchensteuer
  • Krankenversicherung
  • Pflegeversicherung
  • Rentenversicherung
  • Arbeitslosenversicherung

Unser Brutto-Netto-Rechner kann mehr

Unser Rechner ist ein Gehaltsoptimierer. Er zeigt Ihnen Schritt für Schritt auf, welche gesetzlichen Möglichkeiten Sie nutzen können, um unter dem Strich mehr Geld zu erhalten, also weniger Abgaben zu zahlen.

Sie müssen unterscheiden zwischen:

  • Optimierungen, die jederzeit möglich sind.
  • Optimierungen, die nur bei Gehaltserhöhungen oder Jobwechsel möglich sind.

Diese Dinge können Sie immer machen

Als Arbeitnehmer haben Sie ein Recht auf betriebliche Altersvorsorge durch Umwandlung Ihres Gehalts. Hat der Betrieb, in dem Sie arbeiten, nichts zu bieten, können Sie selbst eine Direktversicherung abschließen. Vier Prozent Ihres Bruttogehalts können Sie dafür steuerfrei nutzen. Bei einer klassischen Rentenversicherung werden die Beiträge dagegen aus dem versteuerten Nettogehalt gezahlt. Fragen Sie Ihren Chef nach einem Dienstwagen, den Sie auch privat nutzen können. Sie müssen sich zwar ein Prozent des Neuwertes steuerlich anrechnen lassen. Doch andererseits zahlt die Firma alle Kosten, wie Versicherung, Sprit, Kfz-Steuer usw.

Optimierung bei Gehaltserhöhung oder Jobwechsel

Wollen Sie irgendwo neu anfangen oder steht eine Gehaltserhöhung an, sollten Sie den Chef darauf ansprechen, ob er einen Teil Ihres Gehalts nicht bar zahlt, sondern in anderer Form. Bei Ihnen kommt dadurch netto mehr an. Und er spart kräftig bei den Sozialabgaben.

Kostenlose Verpflegung

Zahlt der Chef einen Zuschuss an eine Kantine oder Gaststätte oder kauft er eine Essensmarke, bleiben pro Tag bis zu 3,10 Euro steuer- und abgabenfrei. Voraussetzung ist allerdings, dass der Mitarbeiter 2,73 Euro pro Tag aus eigener Tasche beisteuert. Für Arbeitnehmer, die in Betrieben ohne eigene Kantine arbeiten, eignen sich Restaurant-Schecks, von denen 15 Stück im Monat im Wert von jeweils 5,83 Euro zur Verfügung gestellt werden können (1282,60 Euro pro Jahr).

Rabatte für Arbeitnehmer

Bis zu einer Höhe von 1.080 Euro sind Einkäufe in der eigenen Firma von der Steuer befreit. Wer mit einem Personalrabatt einkauft, kann bis zu 450 Euro im Jahr an Lohnsteuer sparen. Der Arbeitgeber spart auch, nämlich sämtliche Sozialabgaben.

Fahrkostenzuschuss

Seien Sie umweltbewusst und fahren Sie mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Das kann der Betrieb mit einem Zuschuss zur Monatskarte bis zu 44 Euro steuerlich unterstützen.

Eine andere Möglichkeit besteht darin, dass das Unternehmen einen Fahrkostenzuschuss auch über die 44 Euro pauschal mit 15 Prozent besteuert. Dieser Steuersatz ist sehr niedrig. Zudem fallen keine Sozialabgaben an.

So lässt sich auch sparen

Sie sind Kunde einer regionalen Bank oder Sparkasse? Dann zahlen Sie mit Sicherheit viel zu viel für Ihr Girokonto. Nutzen Sie einen Girokonto-Vergleich, denn ein Wechsel kann Ihnen bis zu 200 Euro im Jahr an Ersparnis bringen. Gespartes Geld sollten Sie jedoch nicht unverzinst auf dem Girokonto stehen lassen, besser eignet sich ein Tagesgeld.

Kindergartenzuschuss

Die Gebühren, die Eltern für ihre Kleinsten zahlen müssen, sind oft happig. Überzeugen Sie Ihren Chef, diese Kosten statt einer Gehaltszahlung zu übernehmen. Beide Seiten sind Gewinner: Sie zahlen weniger Steuern und haben mehr Geld in der Tasche. Und Ihre Firma spart Sozialabgaben, die sie sonst in dieser Höhe für Sie zahlen müsste.

Telefonkostenzuschuss

Sie telefonieren abends noch oft von zu Hause oder in der Freizeit für die Firma? Dann sollten Sie sich pauschal 30 Euro steuerfrei erstatten lassen. Wenn oft teure Auslandsgespräche dabei sind, kann man Ihnen auch 20 Prozent der monatlichen Grundgebühr und der anfallenden Kosten ersetzen. Natürlich steuerfrei.

(Biallo)