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London
Brexit-Analyse bringt Regierung in Erklärungsnot

Der Brexit wird einer regierungsinternen Studie zufolge in Großbritannien auf jeden Fall für Wachstumseinbußen sorgen. Die Autoren des Papiers, das dem Nachrichtenportal BuzzFeed News zugespielt wurde, kommen zu dem Schluss, dass auch ein Freihandelsabkommen mit der EU daran nichts ändern würde. Selbst bei einer solchen Regelung würde das britische Wachstum in den nächsten 15 Jahren um fünf Prozent geringer ausfallen als prognostiziert. Würde Großbritannien nach dem Brexit hingegen auf den Status als Drittland und somit die Standards der Welthandelsorganisation zurückgeworfen, sei sogar mit acht Prozent weniger Wachstum zu rechnen.

Die Studie bringt die britische Regierung in Erklärungsnot. Offiziell besteht die Regierung in London darauf, dass der Brexit dem Land erhebliche Chancen eröffne. Zudem hatte sie 2017 noch bestritten, dass es eine solche Analyse überhaupt gibt.

(rtr)