ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 01:04 Uhr

Brandenburgs Bäcker halten Preise für Schrippen stabil

Berlin/Potsdam.. Schrippen werden trotz steigender Herstellungskosten in Berlin und Brandenburg vorerst nicht teurer.

"Der Wettbewerb zwischen dem Bäckerhandwerk und den Aufbackstationen im Supermarkt ist so groß, dass die Bäcker eher in die Insolvenz gehen, als an der Preisschraube zu drehen", sagte der Obermeister des Bäcker- und Konditoren-Landesverbandes Berlin-Brandenburg, Hans-Joachim Blauert, gestern in Berlin. Bäcker-Brötchen kosteten im Schnitt 20 bis 25 Cent, und "dabei bleibt es".
Die steigenden Energiepreise treiben die Kosten fürs Backen und die Auslieferung der Waren an die Filialen aber kräftig in die Höhe, wie Blauert sagte. "Wenn sie jetzt keine Kosten einsparen können, gehen sie pleite." Oft arbeite daher die ganze Familie im Laden mit. Obwohl Bäcker für die regionalen Energieanbieter wichtige Abnehmer von Nachtstrom seien, kämen die Versorger ihnen nicht entgegen.
Höhere Rohstoffpreise beispielsweise für Mehl spielten dagegen keine große Rolle. "Das Schlimmste ist der Druck aufs Handwerk durch die Aufbackstationen: Die Preise sind seit 2002 nicht gestiegen", sagte der 60 Jahre alte Bäckermeister. (dpa/sh)