Der Geschäftsführer des Vereins pro agro, Gerd Lehmann, betonte: "Der Gastronom muss sich auf die Region einlassen und saisonal kochen". Agrarprodukte, die direkt vor der Haustür entstehen, sollten auch die Hauptrolle spielen, die ihnen gebühre. Doch oftmals finden beide Partner nicht zueinander. Mit der Vermarktungsplattform will der Verein pro agro beim Anbahnen der Beziehungen helfen. Bislang kaufen die Gastronomen laut Angaben nur 15 Prozent der Waren direkt beim Erzeuger. Oft fehlen Informationen über die Produktpalette. Die Erzeuger haben im Gegenzug oft wenig Zeit und Geld, Hotels und Gaststätten ihr Angebot schmackhaft zu machen. Und sie müssen auch ihre Waren von gleichbleibender Qualität und in der vom Kunden geforderten Menge anbieten. "Es verlangt auch von beiden Seiten neues Denken", sagte der Geschäftsführer weiter. Auf der Internetplattform gibt es bereits knapp 130 Anmeldungen.

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