Zugleich traten Vorstandsvorsitzender Cees van der Hoeven und sein Finanzchef Michael Meurs zurück. Der Buchhaltungsskandal soll beim US-Catering-Unternehmen Foodservice bis ins Jahr 2001 und möglicherweise noch weiter zurück reichen. Dadurch habe das Unternehmen, das Ahold im Jahr 2000 aufgekauft hat, mehr als eine halbe Milliarde US-Dollar zu viel an Einnahmen gemeldet, berichtete Ahold. Auch beim argentinischen Tochterunternehmen Disco habe es Unregelmäßigkeiten gegeben. Ahold ist der drittgrößte Lebensmittelhändler der Welt mit einem Jahresumsatz von rund 73 Milliarden Euro. Der Bilanzskandal ist der bislang größte bei einem europäischen Un ternehmen. (dpa/B.M.)