Die Investorengruppe Permira übernimmt 65,13 Prozent, die Bayerische Landesbank und die HypoVereinsbank beteiligen sich mit jeweils zehn Prozent an dem Medienunternehmen. Der Vorsitzende der Geschäftsführung, Georg Kofler, hält außerdem 10,09 Prozent. Den Rest teilen sich weitere Gesellschafter.
Kofler erklärte, die frühere Kirch-Tochter sei damit ein "unabhängiges Medienunternehmen, das auf übergeordnete Interessen von Konzernstrategien keine Rücksicht nehmen muss". Premiere sei nun neben der ProSiebenSat.1 Media AG und der RTL-Gruppe "die dritte Kraft" im deutschen Privatfernsehen. Der Geschäftsführer kündigte an, dass Premiere im ersten Halbjahr 2004 den Sprung in die operative Gewinnzone schaffen werde. Bis Jahresende soll die Zahl der Abonnenten von derzeit 2,6 Millionen auf 2,9 Millionen wachsen. Die Gesellschafter verpflichteten sich, Premiere mit bis zu 220 Millionen Euro frischem Kapital auszustatten, hieß es. (ddp.vwd/rb)