Besonders erfolgreich waren vier Jugendliche aus dem Einzugsbereich der Handwerkskammer (HwK) Cottbus: Rico Kühn aus Cottbus wurde im Bundesvergleich drittbester Anlagenmechaniker.

Die Niederlehmer Bäckerin Isabel Heider, Konditorin Anja Fritsche aus Massen und Martin Klämbt, Mechatroniker für Kältetechnik aus Kolkwitz, erreichten jeweils den vierten Platz auf Bundesebene.

Die Festrede zur Auszeichnungsveranstaltung im Meistersaal der HwK in Cottbus, zu der auch Vertreter der Ausbildungsbetriebe eingeladen waren, hielt Almuth Hartwig-Tiedt, Staatssekretärin im Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie des Landes Brandenburg. Sie erinnerte daran, dass im Alltag jeder Bürger mit zahlreichen Handwerkerleistungen in Berührung kommt und von den Profis gute Leistungen und soziale Kompetenz erwartet werden. Die Staatssekretärin bedauerte, dass es immer noch zu viele Abbrecher in der Lehre gibt und nur 82 Prozent aller Jugendlichen erfolgreich die Abschlussprüfungen absolvieren. Knut Deutscher, Hauptgeschäftsführer der HwK, wünschte sich, dass noch mehr Jugendliche - so wie die Ausgezeichneten - Spaß an der Arbeit im Handwerk haben. 300 Lehrstellen konnten in diesem Jahr nicht besetzt werden.

Alle Jugendlichen, die sich erfolgreich dem Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks gestellt haben, können ein Sti pendium über die Begabtenförderung beantragen.