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| 11:37 Uhr

Beschwerde gegen Cottbuser Gerichtsentscheid
Umweltverbände: Tagebau Jänschwalde sofort stoppen

 Ein Schaufelradbagger im Einsatz.
Ein Schaufelradbagger im Einsatz. FOTO: dpa / Patrick Pleul
Cottbus. Die Deutsche Umwelthilfe und die Grüne Liga haben am Donnerstag beim Oberverwaltungsgericht Berlin Beschwerde gegen die Entscheidung des Verwaltungsgerichts Cottbus zum Tagebau Jänschwalde eingereicht.

() Die Deutsche Umwelthilfe und die Grüne Liga haben am Donnerstag beim Oberverwaltungsgericht Berlin Beschwerde gegen die Entscheidung des Verwaltungsgerichts Cottbus zum Tagebau Jänschwalde eingereicht. Die Verbände fordern den sofortigen Stopp des Weiterbetriebs. Das Gericht in Cottbus hatte in einer Eilentscheidung deutlich gemacht, dass die Genehmigung für den Hauptbetriebsplan rechtswidrig sein könnte. Allerdings hatte es die Fortführung des Tagebaus und der Entwässerungsanlagen nicht unmittelbar gestoppt, sondern dem Tagebaubetreiber Leag eine Frist bis zum 1. September eingeräumt. Dies sei ungewöhnlich. Normalerweise hätte das Gericht den Tagebau stoppen müssen.

(sm)