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| 02:39 Uhr

Berlin verbietet Ferienwohnungen – Vermieter wehren sich

Berlin. Touristen haben bei der Unterkunftssuche in Berlin künftig weniger Auswahl. Ab Mai ist es endgültig verboten, ganze Wohnungen als Ferienwohnungen anzubieten. dpa/kr

Die Hauptstadt will so den angespannten Wohnungsmarkt entlasten - Wohnungen sollen fast nur noch zum Wohnen genutzt werden. Die Internetplattform Airbnb hat bereits zahlreiche Angebote kommerzieller Ferienwohnungs-Anbieter aus ihrer Datenbank gestrichen. Vermieter jedoch wehren sich gegen das Verbot.

Der Berliner Senat geht davon aus, dass etwa 10 000 Ferienwohnungen bei Portalen wie Airbnb, Wimdu und 9flats kommerziell angeboten werden. Das kann ab Mai mit Bußgeldern von bis zu 100 000 Euro bestraft werden. Einzelne Zimmer in der eigenen Wohnung an Touristen zu vermieten, seine Wohnung also mit zahlenden Gästen zu teilen, ist dagegen weiter erlaubt.