Unter seiner Leitung tagte in der Oderstadt die Arbeitsgruppe First Solar, die sich um die Vermarktung des Geländes und Investoren für den Standort kümmert.

Bei der Beratung wurde vereinbart, die in diesem Jahr begonnenen Gespräche mit potenziellen Investoren 2013 zu konkretisieren, hieß es in einer Mitteilung des Ministeriums. Über den Inhalt dieser Gespräche war zwischen den Beteiligten Stillschweigen vereinbart worden.

Der Standort Frankfurt (Oder) wurde in diesem Jahr weltweit auf Messen vorgestellt, von Chicago bis Nizza, von Österreich bis Norwegen. Auch für 2013 sind internationale Präsentationen geplant.

D er US-Konzern hatte im April die Schließung seiner beiden Werke in der Oderstadt bekannt gegeben. Die Landesregierung setzte die Arbeitsgruppe First Solar ein, der unter anderem Vertreter der Stadt und der Gewerkschaft angehören. Wie es in der Mitteilung heißt, schließt der Standort zum 31. Dezember. Die Produktion wird von etwa 250 bis 270 Arbeitnehmern bis Ende Mai nächsten Jahres abgewickelt. Bisher haben rund 150 Mitarbeiter eine neue Arbeit gefunden. Etwa 800 Beschäftigte werden Ende Dezember in eine Transfergesellschaft übernomme n.