Über die Details des Vergleichs sei Stillschweigen vereinbart worden. Laut "Welt am Sonntag" soll die Bayern-LB eine niedrige zweistellige Millionensumme zahlen. Der Streit mit Constantin reicht weit zurück und ist eine Folge des Untergangs des Kirch-Imperiums. Nach der Kirch-Pleite waren die von Kirch gehaltenen Anteile an der Formel 1 als Pfand an die Bayern-LB gefallen. Die Constantin Medien AG war Rechtsnachfolger der früheren Formel-1-Rechte-Inhaberin EM.TV, an der Kirch beteiligt war. Constantin hatte argumentiert, die Rechte seien deutlich zu billig an CVC verkauft worden. Constantin sei dadurch ein hoher Gewinn entgangen.