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| 07:44 Uhr

Leverkusen
Bayer verkauft auch Gemüsesaatgut an BASF

Leverkusen. Im Ringen um die Übernahme des US-Konzerns Monsanto kommt Bayer den Auflagen der Kartellbehörden nach: Für 1,7 Milliarden Euro sollen weitere Geschäfte an den Chemiekonzern BASF verkauft werden, teilte Bayer mit. "Damit erfüllen wir entsprechende Zusagen, die wir gegenüber der Europäischen Kommission und anderen Regulierungsbehörden gemacht haben, um einen erfolgreichen Abschluss der Monsanto-Transaktion zu ermöglichen", sagte Bayer-Chef Werner Baumann.

Im Ringen um die Übernahme des US-Konzerns Monsanto kommt Bayer den Auflagen der Kartellbehörden nach: Für 1,7 Milliarden Euro sollen weitere Geschäfte an den Konkurrenten BASF verkauft werden, teilte Bayer mit. "Damit erfüllen wir entsprechende Zusagen, die wir gegenüber der Europäischen Kommission und anderen Regulierungsbehörden gemacht haben, um einen erfolgreichen Abschluss der Monsanto-Transaktion zu ermöglichen", sagte Bayer-Chef Werner Baumann.

Unter anderem verkauft Bayer das weltweite Gemüsesaatgutgeschäft, bestimmte Saatgutbehandlungsmittel, eine Forschungsplattform für Weizen-Hybride sowie bestimmte Glyphosat-basierte Herbizide in Europa. Im Gegenzug kann Bayer über Lizenzen bestimmte Digital-Farming-Anwendungen nutzen, die ebenfalls an BASF verkauft werden sollen.

Bereits im Oktober hatte Bayer sich mit BASF auf den Verkauf weiter Teile des Saatgut-Geschäfts im Wert von 5,9 Milliarden Euro geeinigt. Bayer kommt mit den Verkäufen den Forderungen von Kartellbehörden nach, die diese zur Voraussetzung für eine Zustimmung zum Monsanto-Deal gemacht haben.

Bayer will mit der 59 Milliarden Euro teuren Übernahme von Monsanto zum größten Agrochemiekonzern der Welt aufsteigen. Die EU-Kommission hat dem Vorhaben unter scharfen Auflagen zugestimmt. Auch Brasilien gab bereits sein Okay. In den USA steht eine endgültige Entscheidung hingegen noch aus. Hier gibt es aber bereits eine grundsätzliche Einigung.

(dpa)