ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 10:47 Uhr

Brüssel
Bayer: EU erlaubt Geschäft mit BASF unter Auflagen

Brüssel. Der Agrarchemiekonzern Bayer ist der milliardenschweren Übernahme des US-Saatgutriesens Monsanto einen weiteren Schritt näher gekommen. Die EU-Wettbewerbshüter stimmten dem dafür erforderlichen Verkauf einzelner Geschäftsteile von Bayer an BASF gestern unter Auflagen zu. Das letzte Wort in der Sache ist aber noch nicht gesprochen. Die EU-Kommission hatte im März unter strengen Auflagen die umstrittene Mega-Übernahme von Monsanto durch Bayer erlaubt, allerdings unter anderem den Verkauf des weltweiten Gemüse-Saatgutgeschäfts von Bayer gefordert, um eine zu große Marktmacht des Konzerns zu vermeiden.

Der Agrarchemiekonzern Bayer ist der milliardenschweren Übernahme des US-Saatgutriesens Monsanto einen weiteren Schritt näher gekommen. Die EU-Wettbewerbshüter stimmten dem dafür erforderlichen Verkauf einzelner Geschäftsteile von Bayer an BASF gestern unter Auflagen zu. Das letzte Wort in der Sache ist aber noch nicht gesprochen. Die EU-Kommission hatte im März unter strengen Auflagen die umstrittene Mega-Übernahme von Monsanto durch Bayer erlaubt, allerdings unter anderem den Verkauf des weltweiten Gemüse-Saatgutgeschäfts von Bayer gefordert, um eine zu große Marktmacht des Konzerns zu vermeiden.

Die Leverkusener präsentierten dafür den Chemiekonzern BASF als möglichen Käufer. Die EU-Kommission prüfte nun in einem ersten Schritt, ob diese Verkäufe zu Wettbewerbsverzerrungen führen würden. In einem separaten Verfahren untersucht sie noch, ob BASF auch ein geeigneter Käufer ist, um die Marktverschiebungen durch den Bayer-Monsanto-Deal aufzufangen. Ein Ergebnis steht noch aus.

(dpa)