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Bauleute von "Mall of Berlin" klagen

Berlin. Mehrere Bauarbeiter vom großen Einkaufszentrum "Mall of Berlin" nahe dem Potsdamer Platz wollen ausstehende Löhne per Gericht einfordern. Zehn Klagen zumeist von rumänischen Arbeitern seien beim Berliner Arbeitsgericht eingegangen, sagte ein Gerichtssprecher. dpa/sm

Zunächst gebe es drei Termine zur gütlichen Einigung.

Die "Mall of Berlin" wurde im September 2014 eröffnet. Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) hatte Ende Oktober zwei Baufirmen vorgeworfen, 18 Arbeiter auf der Baustelle teilweise nicht bezahlt zu haben - etwa 33 000 Euro Lohn stünden aus. Die Zahl basiert auf einer Schätzung, die sich an der niedrigsten tariflich vereinbarten Lohngruppe orientiert. Das entspricht also dem Mindestverdienst der Arbeiter für den angegebenen Zeitraum, abzüglich bereits erfolgter Gehaltszahlungen.

Bauherr des Einkaufszentrums war der Unternehmer Harald Huth, der insgesamt eine Milliarde Euro bezahlte. Er habe die beauftragte Baufirma überpünktlich bezahlt. Der Generalunternehmer des Einkaufszentrums hatte im Dezember 2014 Insolvenz angemeldet.