| 02:45 Uhr

Bauernbund fordert Landverkauf nur an Ortsansässige

Rangsdorf. Agrarflächen in Ostdeutschland sollten nach Ansicht des Präsidenten des Deutschen Bauernbundes, Kurt-Henning Klamroth, nur noch an ortsansässige Landwirte verkauft werden. Auf dem Bauerntag in Rangsdorf (Teltow-Fläming) zeigte er sich enttäuscht von den Beschlüssen zur EU-Agrarpolitik bis 2020. dpa/rdh

Es sei nicht gelungen, den Ausverkauf der ostdeutschen Landwirtschaft an auswärtige Kapitalanleger zumindest zu bremsen. Der Bauernbund vertritt in Ostdeutschland bäuerliche Familienbetriebe. Der Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Grüne in Brandenburg, Axel Vogel, kritisierte, dass das Land auf die laut EU mögliche Förderung von Jungbauern verzichte. "Fehlt ausgebildeter Nachwuchs, steht die Zukunft der Betriebe infrage", sagte er. Ortsansässige Betriebe - egal, ob bäuerli cher Familienbetrieb oder Agrargenossenschaft - bräuchten Unterstützung, betonte der CDU-Fraktionsvorsitzende Michael Schierack. Der Ausverkauf der Landwirtschaft müsse verhindert werden.