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| 01:34 Uhr

Autohändler erleben schwächsten Jahresbeginn seit der Wende

Bad Homburg. Der deutsche Pkw-Markt ist im Januar eingebrochen. Mit rund 181 500 Neuzulassungen wurde das schwächste Ergebnis seit der Wiedervereinigung verzeichnet, wie der Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK) am Dienstag in Bad Homburg auf der Basis von Zahlen des Kraftfahrtbundesamtes mitteilte. ddp/jc

Das entspreche einem Minus von 4,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Angesichts der Wirtschaftskrise und vor dem Start der Abwrackprämie waren die Neuzulassungen im Januar 2009 bereits um rund 14 Prozent auf 189 400 Fahrzeuge eingebrochen. Für das laufende Jahr rechnet der VDIK mit einem Rückgang der Zahl der Neuzulassungen auf maximal 2,9 Millionen nach 3,8 Millionen im Vorjahr. Angesichts des schwachen Inlandsgeschäfts setzt die deutsche Autoindustrie auf das Ausland. "Die bereits im letzten Jahr einsetzende Erholung der Auslandsnachfrage hat sich auch Anfang 2010 fortgesetzt", teilte der Verband der Automobilindustrie (VDA) in Frankfurt am Main mit. Die Januarbestellungen aus dem Ausland hätten den Vorjahresmonat um 38 Prozent übertroffen. Mit 264 500 Pkw hätten die Hersteller 18 Prozent mehr Fahrzeuge im Ausland abgesetzt als vor einem Jahr. ddp/jc