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Ausländische Investitionen nehmen weltweit zu

Genf.. Ausländische Direktinvestitionen sind im vergangenen Jahr weltweit um 29 Prozent gestiegen. Das geht aus dem gestern in Genf veröffentlichten Weltinvestitionsbericht 2006 der Handels- und Entwicklungskonferenz der Vereinten Nationen (Unctad) hervor.

Die Summe belief sich auf 916 Milliarden Dollar (731 Milliarden Euro). "Das Wachstum ist breit angelegt, wobei der Zufluss für 126 von 200 Volkswirtschaften gesteigert wurde", sagte Unctad-Generalsekretär Supachai Panitchpakdi.
Insgesamt kletterten die ausländischen Investitionen in Industriestaaten 2005 um 37 Prozent auf 542 Milliarden Dollar, was 59 Prozent aller ausländischen Investitionen entsprach. Entwicklungsländer bekamen 22 Prozent mehr, mit 334 Milliarden Dollar oder 36 Prozent solcher Anlagen. Spitzenreiter unter den Empfängerländern war Großbritannien, was besonders auf große Zusammenschlüsse etwa in der Ölindustrie zurückzuführen war, gefolgt von den USA und China.
Innerhalb der EU stiegen die ausländischen Direktinvestitionen in Österreich, Dänemark, Deutschland und Schweden an. In Belgien, Irland, Polen und Spanien gingen sie zurück.
Größte Investoren waren die Niederlande, Frankreich und Großbritannien mit mehr als jeweils 100 Milliarden Dollar Kapital. (dpa/B.M.)