Sie beliefen sich auf 306 Millionen Euro, verglichen mit 258 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum, berichtete die "Welt" gestern unter Berufung auf Daten der Bundesagentur. Die Altersteilzeit steht in der Kritik, weil sie statt der Eingliederung Älterer in den Arbeitsmarkt die Frühverrentungspraxis der Unternehmen fördert. Sie soll im Jahr 2009 auslaufen.
Das Altersteilzeitgesetz bietet Arbeitnehmern die Möglichkeit, ihre Arbeitszeit mit 55 Jahren auf die Hälfte zu vermindern. Die BA gibt einen Zuschuss, wenn dafür Arbeitslose und Ausgebildete eingestellt werden. Eigentlich sollte die Altersteilzeit einen gleitenden Übergang in den Ruhestand ermöglichen.
Tatsächlich nutzen sie vor allem Großkonzerne, wie jüngst die Beispiele von Volkswagen und Telekom zeigten, als kostensparendes Instrument zur Verjüngung ihrer Belegschaft, schreibt die "Welt" weiter. (AFP/sh)