Dennoch sei es dem Konzern gelungen, seine Finanzziele zu erreichen.
Der Auftragseingang sank um 49 Prozent auf 31 Milliarden Euro. Verantwortlich dafür war vor allem die geringere Nachfrage nach Airbus-Flugzeugen.
Die Erlöse sanken 2002 um drei Prozent auf 29,9 Milliarden Euro. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern lag wie zuletzt angekündigt bei über 1,4 Milliarden Euro. Im Jahr zuvor betrug es 1,7 Milliarden Euro. Die Rüstungssparte der EADS kehrte im vergangenen Jahr in die Gewinnzone zurück. Dagegen steckte die Raumfahrtsparte weiter in den roten Zahlen.
EADS ist nach eigenen Angaben das zweitgrößte Luft-, Raumfahrt- und Rüstungsunternehmen der Welt. Zu den Produkten des Konzerns gehören unter anderem der Eurofighter und die Eurocopter-Hubschrauber.
Rund zwei Drittel der Erlöse steuert die Airbus-Tochter bei. Netto verzeichnete der Flugzeugbauer im vergangenen Jahr die Bestellung von 233 Flugzeugen. 2001 wurden noch 274 Maschinen bestellt, darunter 85 der teuren Riesen-Flieger A380. Der Auftragseingang bei Airbus brach im vergangenen Jahr von 50,3 auf 19,7 Milliarden Euro ein. Der Auftragsbestand bei Airbus sank um zehn Prozent auf 141 Milliarden Euro.
Die Zahl der Mitarbeiter des deutsch-französisch-spanischen Unternehmens stieg bis Ende 2002 leicht auf knapp 104 000 Beschäftigte. Der Anstieg ist nach Konzernangaben vor allem auf das A380-Programm zurückzuführen, für das 3000 neue Mitarbeiter eingestellt wurden. (afp/rb)