In einem Interview mit der französischen Wirtschaftszeitung "Les Echos" bezifferte Arianespace-Chef Jean-Yves Le Gall gestern die operativen Verluste des Jahres 2002 auf 50 bis 60 Millionen Euro. Der fehlgeschlagene erste Start der stärkeren Rakete „Ariane-5-Plus“ werde das Unternehmen zudem dazu zwingen, die bislang geplanten Rückstellungen von 50 Millionen Euro für verlustreiche Starts der Ariane-Trägerrakete zu erhöhen.
Arianespace war im Jahr 2000 erstmals in die roten Zahlen gerutscht. Die Verluste lagen damals bei 242 Millionen Euro. 2001 wies der Raketenbetreiber mit 193 Millionen Euro erneut einen hohen Verlust aus. (dpa/rb)