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| 01:35 Uhr

Arbeitsplätze bei Chiphersteller AMD in Dresden in Gefahr

Dresden.. Beim Chiphersteller AMD in Dresden droht ein Stellenabbau. Der Standort werde „wie alle anderen Werke einen Beitrag zu dem Sparprogramm des Unternehmens“ leisten müssen, sagte eine Sprecherin gestern in Dresden.

Der Konzern mit Sitz im kalifornischen Sunnyvale hatte zuvor eine Umsatzwarnung ausgesprochen und angekündigt, bis Ende September dieses Jahres weltweit zehn Prozent aller Stellen abbauen zu wollen, um Kosten zu senken. Das Unternehmen beschäftigt weltweit etwa 16 800 Menschen.
Wie viele Arbeitsplätze in Dresden von den Einsparungen betroffen sein könnten, konnte die Sprecherin nicht sagen. Derzeit arbeiten rund 3000 Beschäftigte in zwei eigenständigen Werken in Dresden. Noch Anfang Februar hatte es geheißen, dass der amerikanische Prozessorhersteller für die Dresdner Produktionsstätten keine "personellen Einschnitte in Form von betriebsbedingten Kündigungen" plane.
Nach Unternehmensangaben sank der Umsatz von Advanced Micro Devices (AMD) in den ersten drei Monaten 2008 im Vergleich zum vorherigen Quartal um 15 Prozent auf etwa 1,5 Milliarden Dollar (955 Millionen Euro). Grund für den Rückgang seien geringere Verkaufszahlen in allen Geschäftssparten von AMD. (ddp/AFP/sha)